Romrod. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Romrod trainierte am 10. Oktober für die Rettung von Menschenleben. Gleich zwei Übungsszenarien wurden von den Feuerwehrleuten absolviert, dazu zählten ein Verkehrsunfall und ein Wohnungsbrand. „Unglücken kann man nur mit guter Ausbildung entgegentreten“, so Wehrführer Heiko Heilbronn zum Umfang.

Der  Verkehrsunfall wurde auf dem Areal einer Autowerkstatt im Alsfelder Stadtteil Liederbach simuliert. Dort galt es den eingeklemmten Fahrer einer Kleinlimousine mit der hydraulischen Rettungsschere zu befreien. Für die Rettung aus der völlig deformierten Fahrzeugkarosserie setzten die Unfallretter verschiedene Taktiken und Techniken ein. So wurde unter anderem auch ein neuartiges Stabilisierungssystem eingesetzt, mit der das auf der Seite liegende Unfallwrack gesichert werden konnte.

Der Wohnungsbrand wurde mit Kunstrauch an der Unterkunft des Deutschen Roten Kreuzes in Romrod simuliert. Dort galt es zwei Personen vor dem Brandtod zu bewahren. Für die Rettung aus den völlig verrauchten Räumlichkeiten setzten die Brandschützer unter anderem eine Wärmebildkamera ein, um eine Orientierung bei Nullsicht zu ermöglichen. Besonders geübt wurde auch das Vorgehen mit wassergefüllten Schläuchen, die Rettung von verunfallten Atemschutzgeräteträgern sowie der Einsatz von Belüftungsgeräten, um Brandrauch aus Gebäuden zu drücken.

Insgesamt mehr als 6 Stunden trainierten die Feuerwehrleute in ihrer Freizeit für die Sicherheit ihrer Mitmenschen. Unterstützung fand das Training durch den örtlichen Förderverein der Feuerwehr, welcher den Ehrenamtlichen ein Frühstück und ein Mittagessen sponserte.