Romrod. Eine Mehrgenerationenübung mit großem Löschangriff führte am 4. Oktober die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Romrod durch. Das Szenario des ausgefallenen Feuerwehrtrainings sah den Brand einer Lagerhalle des örtlichen Einrichtungshauses vor. Zum Bekämpfen der fiktiven Flammen trafen sich Feuerwehrleute im Alter zwischen 10 und 63 Jahren. „Die Jugendfeuerwehr hat zusammen mit der Feuerwehr geübt“, schilderte Jugendfeuerwehrwart Stefan Bing.

Die kleinen und großen Brandschützer nahmen gemeinsam einen Hydranten in Betrieb, verlegten Hand in Hand einige Meter an Schlauchleitungen und löschten mit gleich mehreren Strahlrohren auf die Halle. „Es macht immer wieder viel Spaß, mit den Mädchen und Jungen gemeinsam zu üben“, resümierten die Feuerwehrleute. Nach Angaben der Wehrführung hat das gemeinsame Löschtraining von Feuerwehr und Jugendfeuerwehr mittlerweile eine Tradition in Romrod.

Im Rahmen der Übung wurde ein neuer Anhänger der Feuerwehr im Beisein von Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg offiziell in den Dienst gestellt. Unter dem Projektnamen „Mobile Dorflinde“ hat der Förderverein der Brandschützer dafür rund 11.000 Euro investiert und erhielt dabei Unterstützung vom Land Hessen mit dem Förderprogramm „Starkes Dorf – Wir machen mit“. Der Anhänger soll gemeinnützigen Vereinen in Romrod verschiedene Zusammenkünfte im Grünen ermöglichen und bietet Sitzgelegenheiten für bis zu 50 Personen.

Über die Arbeit der Jugendfeuerwehr und Feuerwehr in Romrod informierten sich anlässlich der Mehrgenerationenübung auch die Bürgermeisterkandidaten Hauke Schmehl, Ingo Schwalm und Holger Feick. In Grußworten hoben alle drei die Bedeutung des Ehrenamts für den Brandschutz in Romrod hervor und suchten das Gespräch mit den Ehrenamtlichen. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr in Romrod bot dazu Getränke und Snacks an. Wie der Fördervereinsvorsitzende Reinhold Weitzel sagte, erhielt man dafür vom örtlichen Supermarkt und vom örtlichen Einrichtungshaus eine Unterstützung.