Romrod. Das Ablöschen eines Wald- und Wiesenbrandes wurde am 5. Mai von der Freiwilligen Feuerwehr aus Romrod nahe der Wüstung Buchholz trainiert. Zur Bekämpfung der fiktiven Flammen pumpten die Feuerwehrleute auch Löschwasser aus dem Buchhölzer Teich ab, dem wässrigen Namensüberbleibsel des einstigen Siedlungsplatzes. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Gewässerwart wurden in der Spitze bis zu 1.600 Liter Wasser pro Minute gepumpt.

Für die Wasserförderung kam auch das mittlerweile 30 Jahre alte Löschgruppenfahrzeug der Stadt Romrod zum Einsatz, welches noch für den regulären Brandschutz vorgehalten wird. Unter der Ausbildungsleitung von Manuel Gemmer widmeten sich die Feuerwehrleute insbesondere auch der Dienstvorschrift für solche Löscheinsätze. So wurde unter anderem die Fingerfertigkeit für die Knoten Zimmermannsschlag, Mastwurf und Spierenstich zur Sicherung von Saugleitungen gefestigt.